Sonntag, 4. Dezember 2011

du warst mein anker, du gabst mir festen halt



Es ist sowas von unfair, dass du glücklich sein kannst, wenn ich es nicht kann. Denkst du noch an mich? Ich denke nämlich an dich, zwar immer seltener, aber es macht mich traurig. Glaube ich. Es macht mich traurig, nicht weil ich dich liebe oder so, sondern einfach weil du ein wichtiger Bestandteil meines Lebens warst. Es gab keinen Tag ohne dich. Und das traurigste an der Geschichte ist, dass es nie wirklich ein Ende gab. Es hat bloß irgendwann aufgehört. Wir haben aufgehört. Aufgehört uns wichtig zu sein, oder etwas dafür zutun, dass wir nicht zerbrechen. Und jetzt seh wo wir sind - wir sind vollkommen kaputt, total zerbrochen und ich denke nicht dass es Hoffnung gibt, .. dass wir irgendwann wieder werden wie früher. Denn du erlebst gerade wohl die beste Zeit deines Lebens, ohne mich. Und ich versuche durch zu kommen. Ich versuche glücklich zu sein und zu lachen und niemanden zu belasten mit meinen Problemen, aber früher hab ich dir immer alles erzählt und inzwischen erzähle ich es niemandem mehr. Soll ich ehrlich sein? Ich vermisse dich.

1 Kommentar:

  1. der Text gefällt mir sehr! Und ja, ich war in G. auf dem Konzert :) Wieso?

    AntwortenLöschen