Dienstag, 15. Mai 2012

sick is the new sane

Ein Schluck um besser zu schlafen. Ein Zug um zu verzichten. Ein Schnitt um zu vergessen. Und schon wieder und trotzdem fühle ich mich so alleine. So unverstanden. So klein und ängstlich. Ich friere so. Die Sonne scheint doch. Und ich bin dick eingepackt. Und ich friere. Es sind doch soviele für mich da. Jetzt in diesem Moment warten Leute auf mich. Und ich muss eigentlich zu ihnen gehen. Doch ich habe sowas von keine Lust.. Ich will nur im Bett liegen. Mit einer guten Freundin.. am liebsten.. mit einer Freundin mit der ich in letzter Zeit so gut wie gar nicht geredet habe. Familie.
Möchte weinen. Schreien. Kratzen beißen treten. Möchte duschen. Möchte den ganzen Dreck und die ganzen Gedanken und das ganze hilflose, verzweifelte, kleine Mädchen abwaschen. Möchte weg von hier. Möchte einen Tag wo anders. Möchte tun und lassen was ich will, ohne an den Morgen zu denken.


Ich will frei sein, high sein, überall dabei sein
Verrückte Pläne schmieden, das Leben lieben
mit Sektkorken auf Sterne schießen, kaputt machen um aufzubauen
Will alles hinter mir lassen, 
neue Türe sollen sich öffnen und meine eigenen Wege will ich gehen
Ich will mit dir auf Wolken laufen, werden uns schon morgen die ganze Welt erkaufen
Träumen vom Fliegen, doch sind geboren um zu zu rennen, und wir rennen!
Wer weiß schon wohin, vielleicht bis an's Ende der Welt
Und wenn sich dann alle Köpfe nach uns umdrehen, merk ich wieder, wie schön wir sind!
Gib mir deine Hand, ich will wegfahren. Sachen packen, los. Lass ma' durchbrennen?
Ich nehm dich mit, wenn du dich traust. Und Ich will tanzen, hier und jetzt!
Ich will trinken und nachts auf der Straße Jack Johnson singen
Ich will vor Glück schreien, die ganze Welt umarmen und sie dir danach zeigen
Die Nacht ist jung, und wir sind es auch - ich nehm dich mit, wenn du dich traust!

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