Fast tut es schon weh. Explosionsreife Kopfschmerzen. Überall Rauch. Vernebelt. Zittere. Da ist etwas in mir was raus möchte. Will schreien. Will die Welt anschreien. Es blitzt. Und anscheinend nerve ich sie alle, denn plötzlich sind alle schlecht gelaunt. Also sitz ich einfach still da und puste Rauch aus. Puste ihn raus als würde er böse sein. Als würden alle Sorgen und der ganze Schmerz und die ganzen Gefühlswellen mit ihm raus fliegen. Er löst sich auf. Weg ist er. Atme ein. Wieder drin, oder? Atme wieder Rauch ein. Halte ihn. Puste ihn wieder aus. Ich sah wahrscheinlich aus wie ein Fisch, aber ich wollte doch nur, dass alles weg geht. Alles verschwindet. Dass sich alles auflöst. Platzregen. Kalte Regentropfen die auf warmem Asphalt aufprallen. Mit Wucht. Und trotzdem riecht es nicht nach Sommerregen. Irgendwie verzweifelter. Irgendwie trauriger. Und böser. Es ist gerade mal 21 Uhr und die schwarzen Wolken haben den Himmel vollkommen überdeckt. Sie haben das schöne blau versteckt und überdecken es mit bösem schwarz. Langsam aber sicher, wird alles gute schlecht. Es gibt kaum noch Dinge, über die man sich freuen kann.. "Es war doch heute so schönes Wetter! Wieso muss es jetzt so scheiße regnen?" Gedanken verloren. Eine Antwort, die er sich hätte denken können. "Nach etwas schönem kommt immer etwas schlechtes." Einatmen, ausatmen.
"Seduce my mind and you can have my body.
Find my soul and I'm yours forever."
- Anonym
ich wünschte, ich könnte mir ein anderen mantel mir umschwingen. Einen leichten, luftigen der mich hinaus in die lüfte fliegen lässt.
AntwortenLöschenes ist ein wunder, dass du meine komplizierten und verwirrenten wörter verstehst. Ich verstehe sie ja selber nicht. Daher macht es mir mut, und ich merke das ich nicht alleine mit all diesen päckchen bist.
Dein Blog ist und bleibt einzigartig, weißt du das? Du berührst mich immer und immer wieder. Ich weiß nicht wie du das schaffst. Doch hast einfach einfach talent, die du nicht unter den Teppich kehren darfst.