Dienstag, 27. März 2012

from the perfect start to the finish line

Ich fliege so über den Wolken. Bin vollkommen schwerelos, doch trotzdem so schwer. Ich fliege. Ich fliege über den Wolken, ohne Grund dazu zu haben. Geht nicht alles schief? Sollte ich nicht am Boden krabbeln? Sollte ich nicht meine Fingernägel in den Asphalt bohren und versuchen mich ganz, ganz mühevoll weiter zu ziehen? Irgendetwas stimmt nicht, denn ich weiß, dass es so sein sollte. Was nicht stimmt? Es ist mir egal. Und ich weiß, es sollte mir nicht egal sein. Aber das ist es. Es ist diese Scheißdrauf-Einstellung. Mit der lebt's sich besser. Es gibt soviele Gründe traurig zu sein und trotzdem bin ich es nicht. Sogar die Sorgen, die mich in den letzten Monaten noch fast umgebracht haben (haha), sind mir nun vollkommen egal. Ich habe sie in eine Kiste gepackt, in eine Kiste gepackt und zu geschlossen. Ich habe Angst die Kiste zu öffnen. Werden sie mir dann entgegen springen? Auf mich hüpfen? Auf mir hüpfen? An meinen Haaren ziehen? An meiner Haut, oder gar an meinem Fett ziehen? Sie würden mich klein stampfen, nicht wahr? Aber die Leute sagen, man muss darüber reden. Und mit wem? Mit wem soll man darüber reden? Es gibt doch niemanden, der dir zuhören würde. Alle Menschen sind egoistisch. Alle, alle, alle. Es gibt niemanden, der Gutes für jemanden tun würde, woraus er keinen Gewinn zieht. Leute, reicht es euch denn nicht als Gewinn, eine Gute Tat hinter sich zu haben? Ich helfe so gerne. So verdammt gerne. Aber nicht denen, die es nicht mehr Wert sind. Wisst ihr weshalb ich immer und immer wieder Texte verfasse? Weil es tatsächlich Leute gibt, die meinen Blog gerne lesen, eine Freundin von mir meint, meine Texte helfen ihr. Und das ist einer der Gründe, weshalb ich diese Texte schreibe.


Noch ein kleiner Spruch den ich gelesen hab, den ich einfach genial finde:
Jemandem mit Depressionen "vergiss es einfach und sei glücklich" zu sagen,
ist dasselbe, wie jemandem mit einem gebrochenen Bein zu sagen, 
er solle ins Krankenhaus rennen. Jemandem mit einer Essstörung 
"ess einfach" zu sagen, ist dasselbe, wie jemandem der klaustrophobisch ist
 zu sagen, er solle in einen engen Raum gehen und abschließen.
Jemandem der sich ritzt "hör einfach auf" zu sagen, 
ist dasselbe wie einen Drogensüchtigen in einen Raum 
voller Drogen sitzen zu lassen und ihm zu sagen, 
er solle nichts anfassen.
Wie könnt ihr etwas beurteilen, dass ihr nicht versteht?

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