Ich erinnere mich noch so gut an den Tag, an die Sekunde, an den Blick ihres Gesichtes. Ihre Tonlage, wie ich grinste. Ich weiß noch wie sie mich ansah, ich weiß noch genau was sie sagte. Ich weiß noch, wie sie meine Beine ansah, wie sie mich analysierte. Ich konnte nicht unterscheiden, ob sie es aus Sorge sagte, oder ob sie Sorgen hatte, dass ich doch vielleicht dünn werde? Denn sie sagte: "Ich glaube es reicht jetzt" und sofort wusste ich was sie meinte, denn sie sah meine Beine an. Und ja, in dieser Zeit hatte ich wirklich abgenommen, aber es war so wenig. Ich hasse es, wie sie meinen Körper beobachtet und ich hasse es wie sie mich ansieht und ich hasse es wie sie denkt in meinen Kopf gucken zu können. Ich hasse es wie sie versucht meine Gedanken zu lesen, ich glaube manchmal gelingt es ihr nämlich. Und meine Gedanken gehören mir, nur mir. Alle anderen würden sie nicht verstehen. Es ist ein riesiges Chaos da oben in meinem Kopf und ich räume es momentan auf. Ich bin wirklich dabei. Aber wie soll ich das schaffen wenn ich jeden Tag mit dem ganzen Scheiß aus der Vergangenheit konfrontiert werde?
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was ich noch kurz los werden wollte; wenn du mich nicht magst, ist doch okay. Ich renn dir nicht hinterher, nie wieder.
"Wegen Menschen wie dir,
sind Menschen wie ich, Menschen wie er
Hätte doch jemand Licht angemacht
in dem Stress, es hätte sich keiner
gestoßen, keiner verletzt."
"Wir alle gehen, dachte ich, das gilt für Frösche und Froschmänner,
für das Mädchen Alaska und für das Land Alaska, denn nichts währt ewig.
Nicht einmal die Erde selbst. Buddha sagte, der Wunsch sei der Grund allen Leidens,
hatten wir gelernt, und das Ende des Wünschens bedeutete auch das Ende des Leidens.
Wenn du aufhörst zu wünschen, dass die Dinge ewig währen, hörst du auf zu leiden, wenn sie vergehen."
- Eine wie Alaska <3
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