Donnerstag, 3. November 2011

i'd rather feel nothing - it's better, it's easier

"I'm not scared"
Im Grunde genommen ist es uns doch scheiß egal. Im Grunde genommen lesen wir uns während dem inhalieren der Zigarette die Warnungen die auf der Schachtel stehen durch. Im Grunde genommen lügen wir darüber, wie schlecht es ist zu lügen. Wir sind selbst nicht besser. Wir sagen "Tu' das nicht", während wir tausendmal schlimmer sind. Während wir den Wodka in uns reinkippen, hören wir uns an wie schrecklich es die Leber belastet. Wir sind heuchler. Lügner. Machen uns selbst etwas vor.. nur wieso tun wir das? Ich meine, es gibt keinen Grund, oder? Wir halten verzweifelt an den Dingen fest, die wir nicht brauchen, aus Angst davor, verlassen zu werden von den Dingen die wir brauchen. Es ergibt keinen Sinn, oder? Angst. Angst allein zu lassen. Angst, angst, angst. Es ist immer die Angst, die uns vor allem stoppt. Aber ich habe keine Angst. Vor nichts mehr. Natürlich zucke ich zusammen wenn ich laufe und jemand aus der Ecke springt. Natürlich sage ich "ih" und gehe weg, wenn eine ekelhafte Spinne irgendwo bei mir in der Nähe krabbelt. Aber Angst haben ist mir inzwischen unbekannt. Und soll ich euch was sagen? Es war eine Lüge. Ich habe mehr Angst als ihr wahrscheinlich alle zusammen. Ich habe Angst, verlassen zu werden. Allein gelassen zu werden. Ich klammer mich an den Menschen fest, die ich liebe. Möchte nicht, dass sie gehen, wie ein 2 jähriges Kind, dass Mama-süchtig ist. Auch wenn diese Menschen bloß kurz meine Hand loslassen, um etwas zu machen, habe ich panische Angst, dass sie nicht wieder kommen. Aber bis jetzt sind sie immer wieder gekommen.. danke..

"To live a creative life, we must lose our fear of being wrong." 
- Joseph Chilton Pearce

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