"Hör zu, Junge. Meistens läuft es so: Ein Teenager - oft ein Mädchen - hat ein zügelloses Temperament
und versteht sich nicht gut mit seinen Eltern. Solche Leute sind wie festgebundene Heliumballons.
Sie zerren an ihrer Schnur und zerren und zerren, und dann passiert irgendwas, und die Schnur reißt,
un sie schweben davon. Meistens sieht man den Ballon nie wieder. Das Mädchen landet vielleicht in
Kanada, arbeitet als Kellnerin, und bevor sie es merkt, hat sie dreißig Jahre lang im selben Restaurant
den selben traurigen Mistkerlen Kaffee ausgeschenkt. Oder der Wind steht so, dass der Ballon
nach drei, vier Jahren, oder drei, vier Tagen zurück nach Hause fliegt, weil er Geld braucht oder wieder
nüchtern ist oder das kleine Geschwisterchen vermisst. Aber merk dir eins, Junge, dass diese Schnüre
reißen, das passiert jeden Tag."
"Ja, aber.."
"Ich bin noch nicht fertig. Das Problem mit diesen Ballons ist, dass es so verdammt viele davon gibt.
Der Himmel ist voll von Ballons, die aneinanderreiben, während sie hier nach da getrieben werden,
und jeder einzelne dieser verdammten Ballons landet irgendwie auf meinem Tisch, und irgendwann
verzweifelt man daran. Überall Luftballons, und jeder davon hat eine Mutter oder einen Vater, oder
Gott behüte, alle beide, und irgendwann kann man sie nicht mehr einzeln betrachten. Du siehst hoch zu all den Ballons am Himmel, und du siehst nicht mehr die einzelnen Ballons, sondern nur noch eine wabernde Masse."
- Margos Spuren, John Green
Sie zerren an ihrer Schnur und zerren und zerren, und dann passiert irgendwas, und die Schnur reißt,
un sie schweben davon. Meistens sieht man den Ballon nie wieder. Das Mädchen landet vielleicht in
Kanada, arbeitet als Kellnerin, und bevor sie es merkt, hat sie dreißig Jahre lang im selben Restaurant
den selben traurigen Mistkerlen Kaffee ausgeschenkt. Oder der Wind steht so, dass der Ballon
nach drei, vier Jahren, oder drei, vier Tagen zurück nach Hause fliegt, weil er Geld braucht oder wieder
nüchtern ist oder das kleine Geschwisterchen vermisst. Aber merk dir eins, Junge, dass diese Schnüre
reißen, das passiert jeden Tag."
"Ja, aber.."
"Ich bin noch nicht fertig. Das Problem mit diesen Ballons ist, dass es so verdammt viele davon gibt.
Der Himmel ist voll von Ballons, die aneinanderreiben, während sie hier nach da getrieben werden,
und jeder einzelne dieser verdammten Ballons landet irgendwie auf meinem Tisch, und irgendwann
verzweifelt man daran. Überall Luftballons, und jeder davon hat eine Mutter oder einen Vater, oder
Gott behüte, alle beide, und irgendwann kann man sie nicht mehr einzeln betrachten. Du siehst hoch zu all den Ballons am Himmel, und du siehst nicht mehr die einzelnen Ballons, sondern nur noch eine wabernde Masse."
- Margos Spuren, John Green

das buch hab ich letztens gelesen, hat mir gut gefallen :)
AntwortenLöschenich liebe dich jasna <3
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